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Nightfever

So kurz vor dem Wochenende stellen wir uns schon wieder die so-vieles-entscheiden-müssende Frage: Was zieh ich heute Abend nur an?

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Die nötige Inspiration jedenfalls liefert uns die Märzausgabe der VOGUE Paris. Suzanne Koller setzt in ihrer Produktion wunderbar gekonnt „Up Town Girls“ in Szene, die uns bereits jetzt schon von heute Nacht träumen lassen. Genauso wollen wir auch mit den Mädels durch die Straßen schlendern und die Clubs unsicher machen. Die unschuldigen Spitzenkleider sind nämlich wirklich eine prima Abwechslung zum Paillettenfummel. Mit ein bisschen Glitzer, dafür hoch hinaus und dem Himmel ein Stück näher geht es in Disco-Heels. Auch diesem Bruch sind wir schwer verfallen: 70er Jahre Hippie Folklore trifft auf 70er Jahre Discozeit und zusammen erzeugt das jede Menge Aufregung und Spannung. Wichtigstes Accessoire: 40DEN Strumpfhosen. Die verleihen den gewissen Verruchtheitsgrad!

Die Candy-Heels von Saint Laurent bleiben leider nur ein Träumchen. Ein paar verlockende Alternativen haben wir dennoch gefunden und können unser Nightfever kaum zurückhalten. Huch!

 

 

 

 

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Tapetenwechsel

Seit der Gucci Spring/Summer 2014 Collection geht er uns nicht mehr aus dem Kopf: Erté!

Der Meister des Art déco inspirierte Chefdesignerin Frida Giannini nämlich zu folgenden Prachtstücken:

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Und uns inspirierte er dazu, am liebsten die ganze Wohungen mit seinen Illustrationen tapezieren zu wollen. Und so ganz nebenbei zierte Erté, der eigentlich mit dem Namen „Romain de Tirtoff“ zur Welt kam, in den 1910er und 1920er Jahren auch die schönsten Cover von Vogue und Harper’s Bazaar…

 

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Sehr bedauerlich, dass so etwas heute nicht mehr passiert. Schließlich würden wir uns nur zu gerne einfach die Ausgaben der letzten Vogue oder Harper’s Bazaar an die Wand heften anstatt uns teure Kunstdrucke zu ersparen. Selten haben so viele Werke eines Malers auf Anhieb so viele Seufzer und Ooooohs bei uns ausgelöst, wie die des Franzosen mit russischen Wurzeln. Mal davon abgesehen, wäre es ja ein Träumchen, in seine extravaganten Kreationen schlüpfen zu können und sich so erhaben zu fühlen, wie die filigranen Damen, die Ertés Bilder zieren. Einmal „Sleeping Beauty“ mimen oder göttlich posieren wie Athena. Ja! Ja! Ja!

Eine Aufteilung der Kunststückchen nach Räumen schwirrt uns auch schon im Kopf herum:

Athena – ab mit die in die gute Stube. Pfauenfedern links und rechts fächern dir frische Luft zu.

Aphrodite – du kommst in die noch lange nicht vorhandene Empfangshalle und begrüßt unsere Gäste mit ganz viel Liebe unterhalb des Kronleuchters

Sleeping Beauty – wartet im Schlafzimmer zwischen mindestens genau so vielen Blumen auf uns

Dame unter dem rosa Blütenbaum – deine Kaffekränzchen im Salon sind sie besten

Blubberblasenfräuleins – ihr kredenzt uns an der Cocktailbar die leckersten Tröpfchen

Madame „Spring Rain“ – bewacht unsere Garderobe

Wolkentänzer – wenn wir in der Badewanne liegen, wollen wir dich als Mosaik an der Decke anstarren

Schneeflockenbild – dich holen wir nur im Winter raus

Tututänzerin mit Franzosenmützchen – damit du nicht mehr so traurig guckst, dienst du uns als Vorbild im Ankleideraum

Mondfee mit den vier Sternchen – du erfüllst uns all diese Träume…

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