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Es war einmal…

… und manches ist auch noch. Und wieder anderes gibt es sogar immer noch im Online-Store. Wir waren echt überrascht als heute Morgen zwischen vielen Umzugskartons auf einmal eine CD-Rom mit dem Titel „Junkmarkt Foto-Shooting“ auftauchte. Mehr stand da nicht. Die vielen Bilder, die wir dann zu sehen bekamen versüßten uns aber auf alle Fälle den Start in die Woche. Tja und bei diesem ominösen Fund handelt es sich schlichtweg um unser allerallerersten Fotoshooting. 2011 war das. Unser Fotograf war der liebe Moritz und die Location das Umfeld des schlimmsten Techno-Schuppens Dresdens, den es heute so gar nicht mehr gibt.

Nicht alle Sachen waren damals Vintage und das wichtigste Gebot lautete zur Junkmarkt-Anfangszeit: „Unsere Gesichter dürfen niemals zu sehen sein. Auf keinen Fall“. Das fanden wir vor drei Jahren cool. Kurze Zeit später trugen dann aber irgendwie alle Schaufensterpuppen von New Yorker bis Vero Moda Masken. Von da an war es nicht mehr cool und auch nicht mehr wichtig.

Die Schnappschüsse, die wir heute mit euch teilen wollen, verraten dann aber teilweise doch, wer sich hinter der Smiley-Pappe oder der rosa Perrücke versteckt. Teilweise hat diese Fotos wirklich noch nie jemand sichtigen dürfen. Nicht alle sind so vorteilhaft, wie wir uns das gewünscht hatten. Aber ein bisschen Spaß soll zum Montag heute trotzdem drin sein. Und wie schon erwähnt: Einige der Klamottis und Schmuckstücke, die Fräulein Tontong, eine damalige Freundin und ich hier selbstbewusst präsentieren, gibt es auch tatsächlich noch online zu ergattern. Die Links direkt zu den Teilen findet ihr in der Bildbeschreibung.

In diesem Sinne: Back to the roots!

 

 

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LuckyLonely

So viel Zeit muss sein – Zeit mit sich allein! Das ist etwas, was uns wirklich am Herzen liegt. Ab und an brauchen Junkies einfach Abstand von allen zu allem. In unserer neuen Rubrik „LuckyLonely“ stellen wir euch ab sofort immer wieder Dinge vor, die wir gut und gerne auch alleine tun und extremst weiterempfehlen können. Und auch wenn der Anfang komisch ist und ihr euch womöglich schon bei den Gedanken an die von uns vorgeschlagenen Nur-mit-mir-Aktivitäten einsam fühlt – das vergeht. Ihr werdet sehen. Nehmt euch Zeit für euch und lernt, auch mal bewusst alleine sein zu können. Ist viel schöner, als es klingt.

Los geht’s!

Die Nachmittagsvorstellung im Kino besuchen

Es ist Montag Nachmittag, kein Schwein ruft dich an und du weißt nicht so recht, was du mit dir anfangen sollst. Ein klarer Fall von „Ich will zwar was tun, aber es darf nicht so anstrengend sein“. Lass dich berieseln, geh ins Kino! Kauf dir eine Miniportion Popcorn und bestell dir einen Cappuccino. Das sollte helfen gegen das montägliche Schnutenziehen. Wahrscheinlich wirst du nicht die einzige Person mit dieser glorreichen Idee sein, aber mehr als drei weitere Menschlein haben sich bisher noch nie in die 16-Uhr-Vorstellung verirrt. Dabei kann das so schön sein. Du hast Unmengen Platz zur freien Entfaltung und kannst dich prima auf den Film konzentrieren ohne, dass eine Begleitperson ständig unangebrachte oder alberne Kommentare abgibt oder zu dir rüber lunscht, um zu sehen, ob du auch gerade so sehr lachen musst.

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Und wer glaubt, wir nutzen die Gelegenheit und gehen in Schlumpi-Klamotten, der irrt. Im Gegenteil: Erst kürzlich haben wir festgestellt, dass es uns das größte Vergnügen bereitet, uns entsprechend der Film-Thematik bisschen aufzumotzen. Verwechselt das jetzt nicht mit verkleiden. Nee! Aber es kam schon vor, dass wir im Yves Saint Laurent Film mit Hütchen, Pumps und der besten Handtasche saßen. Und das verschafft gleich ein ganz anderes Filmerlebnis. Ja, ungelogen. Wer’s albern findet, probiert es am besten mal aus.

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Heiße Puddingschokolade mit Preiselbeeren schlürfen

Mit dem November kehrt bekanntlich der schmuddeligste Monat der in unseren Breitenkreisen ansässigen Wettererscheinungen ein und sorgt mit Grau, Regen und noch mehr Grau mächtig für Miesepeter-Furore. Auch wenn heute noch die Sonne scheint. Die Schmuddel-Wetter-Tage werden kommen. Und dann wünschen wir uns nichts sehnlicher als eine heiße Schokolade. Zum Glück hat die viele Verwandte, wie zum Beispiel ihre dickflüssige Schwester, die sich meist „Hot Choc“ nennt und sich am liebsten mit frechen Früchten schmückt. Unser Favorit: Puddingschokolade mit Preiselbeerfüllung. Yammi! Und dieses Genusserlebnis funktioniert hervorragend alleine. Krallt euch ein gutes Buch, beobachtet  die Weltgeschichte oder lauscht den Plauschereien am Nachbartisch. Whatever. Ihr werdet euch schon ganz bald dabei ertippen, wie ihr ein breites Schmunzeln hervorzaubert. Obendrein gibt es mit ein bisschen Glück mitleidige Blicke, die man dann selbstbewusst mit einem noch schöneren Schmunzeln und dem Gedanken „Ich kann da was, was du nicht kannst“ erwidern kann.

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Melancholie zum Montag

Mit den letzten Tropfen Rotwein liegen wir im Bett und starren an die Decke. Der erste Tag seit gefühlt einer grauen Ewigkeit, an dem von draußen kein Regen gegen die Fensterscheibe peitscht. Trotzdem: Das Wochenende steckt noch in den Knochen. So viel Freude, so viel Drama. Die Gedanken schwirren irgendwo zwischen Vergangenheit und Zukunft, aber nicht im Hier und Jetzt.

Melancholie zum Montag

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Die kleine Atemräuberin Tess Parks liefert uns den Soundtrack dazu. Ihr Debut-Album „Blood Hood“ passt perfekt zu unserer montäglichen Nachdenklaune oder unsere Nachdenklaune perfectement zur großartigen Musik der Kanadierin. Böse Zungen behaupten ja, die Lieder würden alle gleich klingen. Beim ersten Mal hören mag das vielleicht auch so sein. Aber wer es wie wir macht und Dauerschleife einstellt, der findet schnell seine Lieblinge: Gates of Broadway und Life is but a dream angeknipst und wir verlieren uns in psychedelischen Sphären ohne Drogen konsumiert zu haben.

So, genug palabert. Unseren Worten sollen nun eure Taten folgen. Fenster auf, Nadel drauf und einmal völlig der Musik hingegeben!

Junkies stellen vor…

Aujourd’hui: Christian Dior – Das kleine Buch der Mode

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Eigentlich hatten wir uns fest vorgenommen, den handlichen Klassiker aus dem Jahre 1954 nur in einem türkisen Chevy oder einem rosa Cadi zu studieren während wir eine Cateye-Brille auf der Nase ausführen. Doch dann kam alles anders: Das ABC der Mode aus der Feder Monsieur Diors persönlich ist so charmant formuliert und gestaltet, dass wir bereits nach Seite 1 hin und weg waren. Die neue Übersetzung des kleinen grauen Stilberaters ist so unterhaltend, dass wir es nicht mehr aus der Hand legen können. Elegante Wortkreationen wie

„Ein Ballkleid ist Ihr Traum und wie ein Traum muss es auch aussehen. Ich finde, es gehört genauso in die Garderobe einer Frau wie ein Kostüm. Es gibt Ihnen einfach ein gutes Gefühl: In einem Ballkleid können Sie Ihre Weiblichkeit, Anmut und Grazie ganz und gar entfalten“

oder Gedanken Diors zum Thema Alter:

„Die Mode kennt nur zwei Altersklassen: junge Mädchen und erwachsene Frauen (Großmütter gibt es natürlich auch, aber so müssen Sie sich nur kleiden, wenn Sie die entsprechende Figur haben oder das Leben einer Grpßmutter leben). Wenn Sie Kleider tragen, die zu Ihnen passen, dann passen sie natürlich auch zu Ihrem Alter“,

sorgen ganz schnell für großes Schmunzeln und retrospektive Gedankengänge. Kein zweiter Couturier hat es Herrn Dior mit seinem „praktischen Begleiter für die moderne Frau“ jemals gleich getan. Sein Wörterbuch mit den wichtigsten Stichpunkten zum Thema Mode bleibt einzigartig und aktuell. Auch wenn wir heutzutage leider viel zu selten in die Verlegenheit kommen uns mit Cocktailhütchen und Nachmittagskleidern zu beschäftigen. In Stilfragen hält das Buch einfach so viele Weisheiten parat, die sich auch die moderne Frau von Heute noch hinter die Ohren schreiben kann.

Zum Schluss noch ein paar Appetithappen:

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